Ortsclub "Radschläger" Düsseldorf e.V.
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Tourbericht der 2. Bikertour vom 29.08.2009

 

Genau, Ihr lest alle richtig! Wir haben es wirklich geschafft, eine zweite Bikertour zu planen und zu fahren.

Nach der letzten gelungenen Fahrt hat sich Peter Back bereit erklärt, nochmals eine Tour auszuarbeiten und am Samstag ging es dann los.

Und endlich war ich auch wieder dabei !

 

13 Biker, davon 3 Frauen , 3 Gäste und ein langjähriger Camper ( Walter Schiffer ) trafen sich um 9 Uhr bei Conny zum Frühstück. Das Frühstück war wie immer sehr reichhaltig und wir stärkten uns mit Brötchen, Wurst, Käse, Rührei und genügend Kaffee. Alle freuten sich, dass es endlich wieder losging. Petra Zangers konnte entspannt frühstücken, denn Sie konnte diesmal hinterher fahren. Mike Mackenberg wollte, da er leider verhindert war, wenigstens mit uns frühstücken, wenn er schon nicht mitfahren konnte.

Also ging es dann gestärkt um 10 Uhr los.

Wir verließen, begleitet von vielen winkenden Händen unserer Mitcamper, den Campingplatz und fuhren erstmal etwas über Land Richtung Autobahn 44 nach Mönchengladbach. Dort schlugen wir dann die Richtung Grevenbroich ein. Kurz nach Verlassen der Autobahn, wir passierten gerade den Flughafen MG, verließen die Augen der Biker kurz die Straße und schauten gen Himmel. Denn dort, in niedriger Flughöhe, kreuzte eine alte Dame unseren Weg, zum Greifen nah, die „Alte Ju“, die nur wenige schon mal aus dieser Nähe gesehen hatten. Aber natürlich gingen die Augen dann auch schnell wieder auf die Straße zurück. So fuhren wir also weiter Richtung Niederaußem. In Gohr machten wir eine Rauchpause und nahmen einen weiteren Biker in die Gruppe auf. Dann ging es auf den Weg nach Bad Münstereifel, dort wollten wir Heino‘s Cafe besuchen. Also fuhren wir auf die A61 Richtung Koblenz, wechselten dann am Kreuz Bliesheim auf die A1 und gaben mal ein bisschen Gas, einige wohl mehr, einige wohl weniger….aber egal wie jeder fuhr, wir kamen alle zeitgleich und sicher wieder von der Autobahn runter 

Also verließen wir die Autobahn an der Ausfahrt Bad Münstereifel und nahmen einen schönen kurvigen Kurs Richtung Zentrum.

Angekommen parkten wir unsere Bikes auf einem Parkplatz und man soll es nicht glauben, dort stand ein Schild:

Parken Montag bis Freitag ab 15uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage gebührenpflichtig für Motorräder.

Als wir eine Politesse fragten, ob es seine Richtigkeit hätte, meinte diese klar, wir sollten, egal wie, den Parkschein „sichtbar“ an die Maschinen machen….tztztz, man hat ja auch einen Scheibenwischer oder ähnliches, wo man ihn festklemmen kann, lach…

 

Nun wir zogen den Schein, trennten zur Sicherheit den zweiten Abschnitt ab und platzierten den Schein irgendwo, nur sichtbar und machten uns dann durch die schöne, sehenswerte Innenstadt zu Heino‘s Cafe.

Auf dem Weg dorthin konnten Inge und ich es nicht lassen, mal kurz einem kleinen Schoppinginstinkt nachzukommen und die Auslagen zu besichtigen. Da die Parkzeit rannte, entschloss Frau sich, den Rückweg noch mal zu nutzen.

Also kamen wir zu dem berühmten Cafe, aber Heino war leider nicht da, buh. Aber die Auslagen vom Kuchenbüffet machten das sicherlich weg, denn sie sahen köstlich aus. So gab man bei einer pfiffigen Kellnerin die Bestellung auf und genoss den Kuchen auch ohne Heino. Man hätte ja auch eine Kultbrille mit Autogramm kaufen können! Was für eine Geldverschwendung!! Aber nicht desto Trotz, wurde eine Heino-Nusstorte von einem Mitbiker als Mitbringsel gekauft. Es war eine sehr lustige und aufschlussreiche Pause, denn wir hatten ja nun auch neue Biker dabei, von denen man so einige Episoden Ihrer Touren erfahren konnte. So erzählte uns Lars Mielke, unser BMW R 1200 RT-Fahrer, dass er die Kurven doch so in seinem Tempo fährt, dass Ihn sogar die Rennrad-Fahrer überholen…(ok, ok, es war auf einer Passtour, da hat man mit so einer schweren Maschine gegen Rennräder halt verloren, grins).

Und nachdem wir viel gelacht haben, wurde der Rückweg in Angriff genommen, da die Parkuhr ja tickte. Natürlich wurde der kurze Trip in den Laden, wo es so schöne Damenmode gab, in Angriff genommen und nur eine kurze Zeit später trafen wir wieder zu dem Rest der Gruppe. Natürlich mit einer Tüte, grins…

Dann ging es weiter Richtung Schuld, die große Eifeltour lang. Dort machten wir dann Mittagessen-Pause im Bikertreff Waldfrieden. Es wurden Pommes mit Currywurst bestellt. Aus einer mach Zwei, da sie recht klein waren, oder ein Riesen Schnitzel mit Pommes. Die Pause wurde durch einen kurzen Regenschauer gestört, aber dann lachte uns die Sonne wieder. So ging es dann weiter auf Tour. Nächster Punkt sollte die Radioteleskop-Station Effelsberg sein. Dort teilte sich kurzfristig die Gruppe, denn man kam an einem großen roten Schild vorbei, auf dem stand: Sind Sie befugt hier durch zu fahren? Ihre Strahlen könnten die Messungen stören. Die ersten 6 Maschinen beantworteten diese Frage mit ja und fuhren langsam zur Station runter. Wobei der Rest der Gruppe von einem Pommes-Buden-Verkäufer lautstark an der Weiterfahrt gehindert wurden und mit der Polizei drohte. So wurde die durchgefahrene Gruppe über Walkie-Talkie gewarnt, und diese traten den Rückweg schnellsten wieder an. Wir trafen uns an der Pommes-Bude und Jochen Fischer meinte,doch mal kurz mit seiner Maschine das Gras besuchen zu müssen, denn er hatte ein Loch nicht gesehen. Aber es ist nichts passiert, sowohl an Fahrer als auch nicht an der Maschine. Dafür sind ja Sturzbügel da…

Nachdem wir an der Pommes-Bude eine kurze Pause gemacht haben und unser Scout Walter genaue Informationen bekam, warum man dort nicht fahren darf, ging es weiter.

Der Weg führte uns wieder über eine schöne für Motorräder geeignete Strecke, weiter zur Autobahn, auf der man so langsam den Rückweg in Angriff nahm. Auf der A 61 erwartete uns ein Stau, da der Verlauf der Bahn wohl eine Vollsperrung beinhaltete. So schlängelten sich einige durch die Mitte durch, um mit der Abfahrt Niederaußem die Autobahn zu verlassen, um dem Stau aus dem Weg zu gehen. Zwar hatte sich Inge Schäler, eine unserer Gastfahrer, mit Warnblinkanlage an der Ausfahrt postiert, da wir doch ziemlich auseinander gezogen waren. Aber leider hat es Hans-Peter Wicher nicht mehr gesehen und so haben wir Ihn dort verloren. Wir warteten zwar noch ca. 15 Minuten auf der Landstraße und versuchten ihn über Handy zu erreichen, doch nach einer Zigarettenpause mussten wir ohne ihn weiter fahren.

In Gohr machten wir die letzte Pause, dort bekamen wir Nachricht von

Hans-Peter, dass er weiter gefahren war, weil er uns nicht mehr gesehen hat und die Ausfahrt MG-Flughafen gesucht hat, denn auf der Hinfahrt passierten wir diesen ja. Aber leider gab es keine Ausfahrt. So fuhr er direkt zum Campingplatz, wo wir Ihn dann treffen würden.

Wir fuhren über Rosselen, Glehn, Korschenbroich auf die Autobahn A 44 Richtung Krefeld. Forstwald fuhren wir ab und hatten dort eine kleine Auseinandersetzung mit einem Cabriofahrer, der unbedingt meinte, sich in unseren Sicherheitsabstand zu drängen und mir ins Nummernschild fahren wollte. Tja, so sind sie die jungen Leute, schnell, schnell, ohne Rücksicht auf Verluste. Detlef Brüsseler, unser Busfahrer, klopfte dann mal an der Ampel freundlich an sein Fenster, um seinen Unmut loszulassen, aber das ging bei dem Fahrer links rein und rechts wieder raus. Hoffen wir, dass er durch seine Fahrweise nicht andere unnötig in Schwierigkeiten bringt.

So ging unser Weg weiter zum Campingplatz. Kurz vor der Heimat schwenkte unser Scout Walter plötzlich links nach Wachtendonk ab. Ich dachte nur: Walter das ist doch die falsche Richtung, wir müssen doch nach rechts. Aber er hatte wohl beim letzten Stopp erwähnt, dass er unbedingt noch ein Joghurteis in Wachtendonk essen wollte, so bog er dort ab. Was er allerdings nicht dachte war, dass die anderen einfach weiter fuhren Richtung Campingplatz.

Um 20 Uhr erreichten wir dann wieder den Campingplatz und nach einer Ehrenrunde über den Campingplatz, und die Freude dass auch Hans-Peter schon dort war, gönnten wir uns mit einem herzlichen Dank an unseren Guide

Peter Back, das erste wohlverdiente Bier.

Wir alle waren der Meinung, es war eine schöne Tour. Genügend Fahrt und genügend Pausen um sich auch mal auszutauschen, zu essen und zu rauchen.

Vielen Dank nochmals an dich Peter, für die gelungene Tour.

Nachdem wir jetzt zwei längere Bikertouren und eine kleine Tour nach Xanten zur Nordsee und natürlich das Zeltwochenende in Kevelaer zur Bikerwallfahrt gemacht haben, sind wir schon wieder voll in der Planung. Denn im nächsten Jahr möchten wir mal eine Wochenendtour von freitags bis sonntags machen, mit Zelt oder in einer Pension. Denn wir alle haben festgestellt, es ist eine tolle Gruppe, die gut harmoniert, alle begeistert fahren und dies auch weiter pflegen möchten.

Ich für meinen Teil kann nur sagen, da ich wegen meiner Knieoperation an der großen Tour nicht teilnehmen konnte und zu Kevelaer nur der Servicewagen war, diese Tour war echt super. Es war alles gut bedacht. Man kam auf seine Kosten mit der Fahrt – für alle war was dabei: Kurven, Geraden, Autobahn und auch genügend Gemeinsamkeit zum Plaudern, Lachen, Essen, Rauchen, etc. Sogar noch zum Schoppen…grins

Eine gelungene Tour. Ich freue mich schon auf die Nächste und ich denke, da bin ich nicht alleine.

Also bis dahin…allzeit gute Fahrt

 

Erika Nusko-Hamraths, Parzelle 78

 

 

 

 

Bikertour 2009

Wie im „Schlag-Nach“ 2009 erwähnt, wurde am 27.06.09 wieder eine Bikertour unternommen.

Angemeldet hatten sich 18 Biker und 1 Mitfahrerin. Leider konnten aus gesundheitlichen Gründen 2 Biker nicht an der Tour teilnehmen. Auch mussten wir leider 2 Fahrradfahrern absagen!!!


Sie hatten wohl die Einladung zur Bikerfahrt falsch verstanden. Treffpunkt war der Vorplatz vor dem Clubhaus um 9 Uhr. Im Clubhaus erwartete uns dann ein reichhaltiges Bikerfrühstück, das unsere Clubwirtin Conny für uns ausgerichtet hatte.

Für 10 Uhr war dann die Abfahrt geplant!

Wie immer standen viele Campingfreunde auf dem Vorplatz, um uns zu verabschieden. Die Strecke wurde von unserer 1. Vorsitzenden, Fr. Petra Zangers, ausgearbeitet. Anscheinend war aber die geplante Strecke sehr umfangreich…..ihre Batterie gab vor Angst?? keine Reaktion von sich …..

 

(man munkelte über das altbewährte Navi…… nun auch noch ein Stromfresser???…..)

Erst nach einer Starthilfe konnte dann der Motor und die Abfahrt gestartet werden.


Aber dann ging es los…!!!

Die erste Etappe führte über Straelen, Lüllingen, Sonsbeck, Xanten zum Rhein in die Gaststätte

“Zur Rheinfähre“.

Hier machten wir bei tollem Wetter die erste Pause.

Petra hatte zwar ein ungutes Gefühl…(ob meine Maschine gleich wieder anspringt??? )Aber das Motorrad sprang problemlos an.

Danach ging es weiter über Xanten nach Dülmen. In Xanten war viel los, da an diesem Wochenende dort ein großes Römerfest stattfand. Verschiedene Pkw`s begrüßten sich an der ersten großen Kreuzung per Stoßstange…..aber wir kamen dort gut vorbei. (Am Sonntag erfuhren wir durch die Nachrichten, dass dort Samstagnachmittag bei einem Gewitter ein Blitz einschlug. Das Ergebnis: 14 Verletzte!! davon 4 Schwerverletzte! )

Wir ( 17 Biker ) fuhren natürlich „unserer Petra“ alle hinterher. Man munkelte im Nachhinein:….entweder hat dort mal eine OMA gewohnt oder wegen der Großveranstaltung……aber unser bewährtes Navi führte uns in eine Siedlung !!

Es war ein tolle Siedlung….fast alle Straßen haben wir befahren und kamen natürlich, dank unseres Navi`s, auch wieder raus. Nur, die Bundesstraße B57 kannte das Navi nun nicht,…..gab es zur Römerzeit auch nicht……also nur weiter auf dieser Straße und nach ein paar KM überquerten wir den Rhein. Anschließend wurde auch die A3 passiert. Und wir waren im Münsterland.

An einem großen Rastplatz legten wir eine kurze Zigarettenpause ein. Nach einem kleinen Check mussten aber schon verschiedene Biker den ersten Tankstop planen. Dieser wurde auch wenige Km später gemacht.


Nun ging es weiter nach Dülmen-Bulder zur Bikersfarm ( www.bikersfarm.de ) Kurz vor der Zufahrt zur Bikersfarm wurden wir von einem Pkw-fahrer, vermutl. ebenfalls Motorradfahrer, über die geänderte Zufahrtsregelung zu diesem Bikertreff aufgeklärt. Dies war ein sehr hilfreicher Hinweis und schonte auch unser Portemonaie!

 

Um ca. 15 Uhr kamen wir dort an. Dank des guten Wetters war hier natürlich viel Betrieb. Nach einer guten Stärkung und "etwas Regen" mit anschließendem Sonnenschein ging es dann weiter.

 

Petra und ihr Navi führten uns über Dülmen, Ondrup, Hullern nach Haltern am See und dort am See vorbei.

Aber das Wetter hat uns doch erwischt!

Nun ging es los…anhalten, Regenkombi an, Navi mit Verhüterli ! schützen, damit es bloß keinen Fehler macht! Aber es wurde eine Fahrt mit

>rein in die Klamotten….raus aus den Klamotten>

Nach einer gezwungenen Regenpause beschlossen wir dann auf kürzestem Weg ( B58 ) über den Rhein wieder zu unserem Campingplatz zu fahren. Den Campingplatz erreichten wir gemeinsam um ca. 19.40 Uhr.

Anschließend wurde natürlich noch lange am Clubhaus auf unserer Terrasse gefachsimpelt und die vielen und schönen Eindrücke dieser Fahrt in Ruhe verarbeitet.



Es war wieder eine schöne und harmonische Bikertour
mit unseren motorradbegeisterten Clubmitgliedern
und einigen Gästen.


Wir alle hoffen auf eine neue
Bikertour 2010

Hilden, den 03. Juni 2009

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